Insbesondere für jene, die ihre Freizeit gerne zu Hause verbringen, ist eine schön und behaglich gestaltete Terrasse eine echte Oase der Entspannung. Allerdings müssen, gemessen an der Lage im Freien und den Bedingungen dort, einige Dinge bedacht werden, wenn die Wahl des Terrassenbodens ansteht.

Stein oder Holz?
Eine grundsätzliche Frage dreht sich um das bevorzugte Material: Stein oder Holz. Beide haben als Böden im Außenbereich unterschiedliche Qualitäten. Holzböden sind von wärmerer Farbe und das Verlegen ist körperlich sowie meist auch handwerklich recht anspruchslos. Insbesondere bei Klicksystemen. Demgegenüber haben Steinböden den Vorteil, dass sie wetterbeständiger und pflegeleichter sind (bleichen nicht aus, nehmen kein Wasser auf etc.). Holz neigt dagegen eher zu Verfärbungen und verlangt regelmäßigere Aufmerksamkeit, was die Pflege anbelangt. Und das Ausbleichen durch Sonnenlicht kann bei gewissen Holzarten zwar verlangsamt, aber kaum grundsätzlich aufgehalten werden. Demgegenüber haben Steinböden wiederum den Nachteil, dass sie bei Hitze selber sehr heiß werden, worunter das Laufgefühl im Hochsommer zumindest barfuß empfindlich leiden kann.

Viele Gestaltungsmöglichkeiten
Beiden Varianten haben also Vor- und Nachteile, wobei man sich der elementaren Eigenschaften beider Stoffe bewusst sein muss. Sie bieten dabei dank unterschiedlicher Systeme und Arten jedoch großen Variantenreichtum. So ist ein Boden aus Kies rasch verlegt und eine herrlich unkomplizierte sowie natürliche Alternative zum schweren Betonplattenboden. Eine noch einfachere Variante aus Holz (wenn es schnell und simpel gehen soll) bieten Klickfliesen. Wer jedoch den Aufwand nicht scheut, der kann auch solide und gut verfugte Steinfliesen wählen, die dafür im Unterhalt extrem pflegeleicht sind und allen Wettern sehr lange Zeit trotzen werden.